Konzeptumsetzung Walser Museum Neu gestoppt

Bei der Gemeindevertretersitzung vom 13. Mai 2019 wurde zu Beginn der Sitzung durch Gemeindevertreter Hermann Haller als Vorsitzender der Walser Liste der Antrag auf Behandlung des Tagesordnungspunktes „Durchführung einer Volksbefragung zur Umsetzung des Konzepts „Museum Neu“ gestellt.

Aus dem Protokoll der Gemeindevertetersitzung vom 13. Mai 2019:

Die Gemeindevertretung hat in der Sitzung vom 02.04.2019 mit 14 gegen 9 Stimmen die Umsetzung des Konzepts Museum Neu am bestehenden Standort beschlossen. Die Walser Liste habe im Anschluss zahlreiche Diskussionen geführt und sich nach reiflicher Überlegung vor der Sitzung entschlossen, den Antrag für eine Volks­befragung einzubringen.

Bgm. Andi Haid hält fest, dass die Frage in der Gemeindevertretung bereits entschieden wurde. Eine mögliche Befragung der Bevölkerung könne er sich – nach Abstimmung mit seiner Fraktion – jedoch nur in verbindlicher Form vorstellen und so stellt Bgm. Andi Haid den erweiterten Antrag auf Durchführung einer Volks­abstimmung mit umfassender Information, sodass die Bevölkerung die Entscheidung über die Umsetzung des Museumskonzepts Neu tatsächlich treffen kann. Nach einer intensiven Diskussion wird festgehalten, dass zur Entscheidung über die Durchführung der Volksabstimmung noch offene Fragen zu klären sind und so stellt Bgm. Andi Haid den erweiterten Antrag auf Vertagung der Entscheidung.

Die Gemeindevertretung beschließt mit 21 gegen 3 Stimmen, die Entscheidung über die Volksabstimmung zur Umsetzung des Museumskonzepts Neu auf die nächste Sitzung zu vertagen und folgende Punkte bis dahin zu klären:

  • Die genaue Formulierung der Fragestellung der Volksabstimmung ist festzulegen.
  • Die finanziellen Auswirkungen von bereits vergebenen Aufträgen ist zu klären.

Dadurch ist die Konzeptumsetzung „Museum Neu“ im Moment gestoppt.

Hier ist ein Artikel von Edgar Österle aus dem Gemeindeblatt „Der Walser“ vom 17. Mai 2019 zum als PDF downloaden.

2019_05_17 Nr. 20 Der Walser Seite 7 Museumskonzept gestoppt

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Was tut sich im Museum?

Bei der vergangenen Gemeindevertretungssitzung wurde der Beschluss für die Umsetzung des Museumskonzeptes verabschiedet. Wir, alle an der Erarbeitung Beteiligten, freuen uns sehr, dass das Konzept nun umgesetzt werden kann.

In den nächsten Wochen erfolgt nun die Antragstellung mit dem entsprechenden Bewilligungsverfahren, sowie die Planung für die Baumaßnahmen am Gebäude. Gleichzeitig werden Vorbereitungsmaßnahmen im Museumsgebäude selbst getroffen, um alle noch im Gebäude befindlichen Exponate, Schriften, Fotos und Objekte staubsicher zu lagern.

Wir freuen uns, dass wir nun auch in der inhaltlichen Erarbeitung in die Tiefe gehen können. Es geht in weiterer Folge darum, die Erlebnisstationen konkret zu befüllen. Welche Geschichte, welche Information, welches Foto, welches Tondokument soll für die BesucherInnen zu welchem Thema zu sehen, hören, erleben sein? Wie man sich vorstellen kann, setzt dies eine intensive Auseinandersetzung mit dem Archiv und dem Depot voraus. Eine spannende Aufgabe, deren Früchte dann im Museum zu sehen sein werden. Geplant ist die Adaption des Gebäudes für die neue Ausstellung nach Vorliegen der Baubewilligung im Zeitraum von August – Dezember 2019. Sobald die Räumlichkeiten „staubfrei“ sind, wird mit dem Einbau der Ausstellung begonnen (Januar – März 2020). Je nach reibungslosem Ablauf ist die Eröffnung für April 2020 geplant.

Wer neugierig ist, was alles im Museum neu passieren soll: die Präsentation der Gemeindevertreterklausur kann hier als PDF heruntergeladenwerden 2019-03-14_GV Klausur_Museum_Homepage

Einladung zur Räumaktion

Einige letzte Objekte und die Bibliothek müssen noch staubfrei verstaut werden. Wir laden alle herzlich zur Mithilfe am Montag, 29. April ab 17.30 Uhr ins Museum ein.

Bildforschung

Im Fotoarchiv des Walser Museums bzw. der Gemeinde Mittelberg befinden sich zahlreiche Bilder, die nicht ganz leicht zu bestimmen sind. Wir werden hier nach und nach immer wieder Bilder veröffentlichen, wo eure Mithilfe gefragt ist. Wir freuen uns wenn wir durch Hinweise die Bilder noch genauer bestimmen können. Vielen Dank!
Kontakt: Stefan Heim, stefan.heim(at)gde-mittelberg.at

Weitere Bilder und Objekte aus dem Museum kann man auf folgenden Link finden!
Objekte Walser Museum

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Wer kennt die Alpe bzw. die Personen?

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Wer kennt den Mann der vor dem Stall der Bühlalp steht?

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Wo und wer könnte das sein?

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Wo und wer könnte das sein?

Wer zu diesen Bildern noch etwas weiß, bitte auch gerne bei mir melden.
https://museumguckloch.wordpress.com/2018/02/01/bildforschung-2/

 

Historische ArchitekTOUR zur Kleinwalsertaler Baukultur

Wanderung durch die Kulturlandschaft in Mittelberg/Kleinwalsertal
Thema: Von der Wirtschaftsweise und den dazugehörigen Gebäuden der Walser Bauern; Begleitung: Stefan Heim
Treffpunkt: 3. Juli 2018, 17:30 Uhr, Mittelberg-Bödmen, Gemstelweg. Dauer: ca. 2,5 Stunden, Ende der Wanderung: Mittelberg-Ort.
Keine Anmeldung erforderlich

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Im Rahmen des #LEADER Projekts #Historische #ArchitekTouren führen uns #Wanderungen zu ausgewählten Objekten der #Kleinwalsertaler #Baukultur. Die heutige Wanderung führt uns von Bödmen über die Stütze und Erlenboden auf das Maisäß und weiter bis ins Dorfzentrum von Mittelberg.

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100 Jahre Wilhelm Fritz

Der Eine betracht´s , der Andere verlacht´s , was macht´s ??

Anlässlich des 100. Geburtstages von Wilhelm Fritz wird am 15. April 2018 die Ausstellung 100 Jahre Wilhelm Fritz in der Sternpassage in Riezlern eröffnet.

Das museum:guckloch im Walser Museum in Riezlern wurde aus diesem Anlass bereits neu bestückt und lädt zum Schauen ein!

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Wilhelm Fritz (16.04. 1918 – 22.02.1995)
Der Name – eine Legende schon zu Lebzeiten: Wilhelm Fritz, Komponist, Liedtexter, Musiker, Buchautor,  Schulleiter, Kulturmacher, Brauchtumsforscher, ein Walser Urgestein im allerbesten Sinne. Anläßlich seines 100. Geburtstages (geb. am 16. April 1918) erinnert eine Ausstellung an das Leben und Wirken dieser schillernden und vielschichtigen Persönlichkeit.

Wilhelm Fritz wuchs als jüngstes Kind einer musikalischen Bergbauernfamilie in Mittelberg auf. Sein Vater spielte Geige und gründete mit seinen Kindern ein hauseigenes Streichquartett, in dem Wilhelm die Bratsche übernahm. So lernte er schon relativ früh Werke von Haydn und Schubert kennen.

Nach acht Volksschuljahren besuchte Wilhelm Fritz das Katholische Lehrerseminar in Feldkirch und maturierte dort im Jahre 1936. Seine erste Anstellung als Volksschullehrer führte ihn in die einklassige Volksschule in Bildstein, später unterrichtete er in Warth, bis er 1940 einrücken musste. Seine Musikalität und Fertigkeit auf dem Akkordeon und der Trompete brachte ihn im 2. Weltkrieg mit erfahrenen Musikern in Kontakt, von denen er vieles lernte. Seine große Liebe zur Oper entbrannte bei einem Aufenthalt in Oslo, als er das Akkordeon reparieren lassen musste und in der Stadt fast jeden Abend im Opernhaus zu sehen war. Zeugnis davon sind handschriftliche Notizen von Ausschnitten aus Opern wie “Parsifal“, „Tannhäuser“, “Carmen“, „Otello“, „Cavalleria Rusticana“ und „Samson und Dalila“, die er später als Organist bei Zwischenspielen und Auszügen nach der heiligen Messe auf der Orgel zum Besten gab.

Wilhelm Fritz kehrte 1945 vom Krieg heim und wurde sofort als Volksschuldirektor in Mittelberg eingesetzt. Es währte nicht lange und schon hatte sich eine Mädchensinggruppe um den feschen jungen Mann geschart: die „Goldene Dreizehn“. Die beste Sängerin Anneliese Seelenmayer wurde 1949 seine Frau. 1948 gründete Wilhelm Fritz den Männerchor Kleinwalsertal mit 22 Mitgliedern.

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Hochzeitsfoto am 11. Juni 1949, Archiv Walser Museum, Sign: wamu-817

Mit dem Kirchenchor stellte sich Wilhelm Fritz besondere Aufgaben. Die Kleine Orgelsolomesse von Haydn und die Schubertmesse in G-Dur gehörten zum Standardrepertoire und 1951 wagte er sich an Mozarts Krönungsmesse – das Orchester holte er sich von Oberstdorf. 1973 führte er mit den vereinigten Kirchenchören des Tals Haydns Paukenmesse auf. Das Orchester, bestehend aus ehemaligen Kriegskameraden, reiste aus Wels an.

Bald wurden im Tourismusort Mittelberg auch wieder die traditionellen Heimatabende aufgenommen. Wilhelm Fritz als Volksschuldirektor, Organist, Kirchenchorleiter und Leiter der Trachtengruppe Mittelberg bemängelte das Fehlen von „eigenen“ Liedern und begann, inspiriert von DichterInnen wie Ildefons Flatz, Margret Riezler und Haberilla Linder, selbst zu komponieren. Im Laufe der Zeit entstanden zuerst Lieder in der Hochsprache, dann etwa 200 Mundartlieder. Die Grundlage bildeten vor allem Gedichte aus dem Tal, dem Allgäu und dem Bregenzerwald.

Eine seiner Singgruppen, die weit über die Grenzen hinaus bekannt wurde, nannte sich „Walser Maika“. Dieses kleine Ensemble wusste bei Heimatabenden mit Liedern von Wilhelm Fritz zu überzeugen, sollte aber auch ab und zu bei der Sonntagsmesse einspringen, wenn der Kirchenchor nicht singfähig war. Hier griff Wilhelm Fritz auf die „Deutsche Bauernmesse“ von Anette Thoma zurück und beschloss schließlich im Jahre 1973, selbst eine Mundartmesse zu komponieren. So entstanden in der Folge die „Schwäbische Singmesse“, die „Allgäuer Mundartmesse“, die „Lustenauer Messe“ , die „Theodulmesse“ und die „Walser Kindermesse“.

Mittlerweile war der ausgebaute Heustall des alten Walserhauses in Mittelberg zu einem beliebten Treffpunkt von Singgruppen aus nah und fern geworden. Sängerinnen und Sänger aus dem Tal, dem ganzen Allgäu und dem Bregenzerwald gaben sich die Klinke in die Hand, wenn es darum ging, Texte vertonen zu lassen, neue Lieder einzustudieren, den letzten Schliff vor einem Auftritt zu erlangen oder auch nur in gemütlicher Runde zu singen und zu jodeln.

Die zahlreichen Vertonungen von Mundarttexten wurden 1992 im Singbuch „Liederbogen von Wilhelm Fritz“ zusammengefasst und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Viele davon sind Volkslieder geworden und seine fünf Mundartmessen für Männerchor, Frauendreigesang und gemischten Chor erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Für seine vielen Tätigkeiten und das stete Bemühen um das Schulwesen, seine Heimat, die Kultur und die Musik erhielt Wilhelm Fritz sehr viele Ehrungen und Auszeichnungen

  • 1973 Anerkennungsschreiben des Bundesministeriums fürUnterricht für vorbildliche literarische Erziehung der Jugend
  • 1976 Ehrenringträger der Gemeinde Mittelberg
  • 1978 Verdienstkreuz des Landes Vorarlberg für kulturelles Schaffen
  • 1979 Ernennung zum Oberschulrat
  • 1983 Ehrengabe des Landes Vorarlberg für die Tätigkeit als Volksmusikreferent
  • 1986 Ehrenmitglied der Vlbg. Walservereinigung
  • 1988 Ehrenmitglied des Vlbg. Landestrachtenverbandes
  • 1989 Ehrenzeichen und Ehrenbrief des Österr. Sängerbundes
  • 1992 Ehrenmitglied des Vlbg. Volksliedwerkes

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Bildforschung

Im Fotoarchiv des Walser Museums bzw. der Gemeinde Mittelberg befinden sich zahlreiche Bilder, die nicht ganz leicht zu bestimmen sind. Wir werden hier nach und nach immer wieder Bilder veröffentlichen, wo eure Mithilfe gefragt ist. Wir freuen uns wenn wir durch Hinweise die Bilder noch genauer bestimmen können. Vielen Dank!

Weitere Bilder und Objekte aus dem Museum kann man auf folgenden Link finden!
Objekte Walser Museum

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Wer weiß wer die beiden Personen sind?

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Wer kennt die Person und wer weiß welches Jahr. Evtl. Max Hilbrand ? „Haizug uuf äm Füürstai – Heuzug auf dem Feuerstein“

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Wer kennt den Bauer?

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Wo stand/steht das Haus und wer kennt die Personen?

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Melköde. Wer ist auf dem Bild und wann könnte es entstanden sein?